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29.01.2014

Verwendung von Speckstein im Kunstunterricht

Speckstein kann Asbest enthalten, einen Gefahrenstoff, der das Risiko einer Krebserkrankung erhöht. Aus Gründen der Vorsorge rät das Kultusministerium deshalb von der Verwendung von Speckstein im Kunstunterricht ab.

Sollten dennoch wichtige Gründe vorliegen, die diesem Verzicht entgegenstehen, sind folgende Auflagen zwingend zu beachten:

  • Speckstein mit einem Asbestgehalt von mehr als 0,1% ist in Vermarktung und Unterricht verboten! Auch ein Gehalt von weniger als 0,1% ist nicht ausreichend für eine unbedenkliche Verarbeitung des Materials.
  • Es darf nur asbestfreier Speckstein im Unterricht verwendet werden, der vom Lieferanten entsprechend ausgewiesen sein muss.
  • Zusätzlich sind Vorsorge- / Nachsorgemaßnahmen zu befolgen, die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aufgestellt worden sind. Diese sind im Internet zu finden unter http://www.baua.de/ (dort in der Suchmaschine Speckstein eingeben!).

Es wird empfohlen, auf Alabaster als künstlerisches Material auszuweichen.

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